anKlang-Gottesdienst zum Ewigkeitssonntag

In den evangelischen Kirchen der Schweiz und wohl auch Deutschlands wird der letzte Sonntag vor dem Adventssonntag als Ewigkeitssonntag gefeiert und damit gleichzeitig als letzter Sonntag des Kirchenjahres. Viele Menschen gedenken an diesem Tag ihrer verstorbenen Lieben.

Der Ewigkeitssonntag ist im Jahre 1816 von König Friedrich Wilhelm III. von Preussen durch Kabinettsorder eingeführt worden als „allgemeines Kirchenfest zur Erinnerung an die Verstorbenen.“ Ab Mitte des letzten Jahrhunderts hat dieser spezielle feierliche Sonntag auch zunehmend Platz gefunden in der Liturgie der evangelischen Kirchen der Schweiz.

Seit Jahren wird der Ewigkeitsgottesdienst auch in der evangelischen Kirche Teufens gefeiert. Die Namen der im zu Ende gehenden Kirchenjahr verstorbenen Gemeindemitglieder werden feierlich verlesen und ein lange nachhallender Gongschlag lässt Zeit, sich ihrer liebe- und würdevoll zu erinnern und erinnert an die eigene Vergänglichkeit.

Umrahmt von der Jodlermesse von Jost Marty, stimmig vorgetragen vom Jodelchörli St.Gallen Ost, in welchem auch die Teufnerin Petra Graf und der Teufner Jens Pedersen mitsingen, und von der Orgelmusik von Andrea Jäckle, gab Pfarrerin Verena Hubmann ihren Gedanken zum Thema: „Vor Gottes Angesicht“ Ausdruck. Dort stehen wir, manchmal schuldbeladen, doch im Vertrauen darauf, dass wir sogar Fehler machen und unser Leben zuversichtlich leben dürfen. Zu Beginn ihrer Ausführungen gab sie den Gottesdienstbesucherinnen und –besuchern die Trost spendende Aussage von Michelangelo: „Ich bin nicht tot, ich tausche nur die Räume!“ auf den Weg in die kommenden Tage.

Das gemeinsam gesungene Landsgemeindelied beendete die Feier zum Ewigkeitssonntag.


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