Ökum. Seniorenausflug

Ökumenischer Seniorenausflug der Evangelischen Kirchgemeinde

Drei Mal am Wasser

Vierundvierzig Seniorinnen und Senioren und wir vier Begleitpersonen machten uns gemeinsam auf die Reise in die Kantone Thurgau und Schaffhausen. Drei Mal kamen wir an diesem Tag mit dem Wasser in Berührung:

In Gottlieben besichtigten wir die Manufaktur der Gottlieber Hüppen. Dabei erfuhren wir, dass dieses Haus schon unter Wasser gestanden war, wenn der Bodensee über die Ufer trat. Aber noch mehr wurde uns erzählt:  Dass in der Manufaktur auf Hygiene grösster Wert gelegt wird – die Überkleider, die alle wie Operationsärztinnen und - ärzte aussehen liessen, zeugten davon. Aber auch, dass die Manufaktur für ihre Produkte die besten Zutaten verwendet und dass die Maschinen auf die einzelnen Arbeitsschritte genau zugeschnitten sind. Auch nimmt die Manufaktur die Themen Foodwaste und Umweltschutz ernst. Auf Kunststoffverpackung wird verzichtet und die zerbrochenen Hüppen werden weiter verarbeitet oder zur Weiterverarbeitung abgegeben. Ein Kaffee im Restaurant Drachenburg in Gottlieben – ebenfalls am See gelegen – half, nach der süssen Degustation den Durst zu löschen.

Das zweite Mal kamen alle mit dem Wasser in Stein am Rhein in Berührung: Das reichliche und gute  Mittagessen in dem Restaurant Rheinfels direkt am Rhein lud zum Verweilen am Wasser ein. Der Weg dorthin führte durch die Altstadt, aus Zeitgründen mussten wir der Versuchung zu lädelen widerstehen.

Ein drittes Mal zog uns das Wasser am Nachmittag in seinen Bann. Die ersten Gebäude auf dem Grund der heutigen Kartause Ittingen wurden an diesem Ort gebaut, weil hier eine Quelle gutes Leben versprach: Mit dem Wasser konnten die Felder getränkt, Fischzucht betrieben, Vieh versorgt und Gärten gewässert werden. Bis heute ist dieser Gebäudekomplex, der eine bewegte Geschichte hinter sich hat, ein bedeutender landwirtschaftlicher Betrieb. Dass über Jahrhunderte hier klösterliches Leben gepflegt wurde, war bei dem Anblick des wunderbaren Gartens und der Mönchszellen noch spürbar. Das z`Vieri fiel nicht klösterlich bescheiden aus, sondern wir wurden mit einer herrlichen Himbeerquarktorte oder Fruchtwähe verwöhnt.  

Den Begleitpersonen Erika Bänziger, Sabine Jacobi und Monika Hauri herzlichen Dank für die Organisation und den wunderbaren Ausflug!

Dorothee Dettmers Frey


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